Weihnachten auf Great Barrier Island

Juhu, Weihnachten stand vor der Tuer. Wir fuhren zurueck nach Auckland, wo wir uns mit Sabine und Thomas trafen. Wir entschieden Weihnachten gemeinsam auf der Great Barrier Island zu verbringen. Die Insel befindet sich oestlich von Auckland und hat ca. 800 Einwohner. Die Ueberfahrt mit der Faehre bot im Morgengrauen eine fantastische Sicht auf Auckland. Unterwegs sahen wir einen Hammer-Hai, einen fliegenden Fisch und wurden eine Weile von Delfinen begleitet. Auf der Insel angekommen, standen Transportfahrzeuge bereit, um die Besucher zu den Hostels zu fahren. Unser Hostel war ca. 20 Minuten vom Hafen entfernt und so kam es fuer uns nicht in Frage diesen 10$ Dienst in Anspruch zu nehmen. Nachdem ich das einen der Fahrer erklaerte, winkte sie ab und sagte nur “typisch Deutsche”. Am Hostel, welches sich mit dem Slogan “freundliche Atmosphere” ruehmt, angekommen, wurden wir sehr unfreundlich empfangen. Ein Alkoholiker Opa zeigte uns mit seinen Fingern die gesamten Einrichtungen ohne seinen Stuhl und sein Bier zu verlassen. Als er beschloss nach einer Flasche Wodka doch den Stuhl zu verlassen, hat er sich belullert. Am Abend wollten wir – an heilig Abend – ein Festmahl veranstalten. Es sollte Gehackteskloepse a la Horst geben. Guetiger Weise wurde Salz vom Hostel bereit gestellt und wir verwendeten es grosszuegig fuer das Fleisch, den Kartoffelsalat und auch alles andere. Nach einer Kostprobe von Sabine und dem anschliessend verzogenem Gesicht wurde uns klar, dass mit dem Salz etwas nicht stimmte. Spaeter stellte sich heraus, dass es sich um Badesalz handelte. Das Essen war versaut!!! Traurige Gesichter und die Stimmung war im Keller. Bier, Wein und Spaghetti mit Null Geschmack brachten kaum Minderung. Am Abend habe ich auch noch festgestellt, dass wohl das letzte Bier oder der letzte Liter Wein schlecht war. Das schlechte Bier verfolgte mich noch den naechsten Tag. Nichtsdestotrotz machten wir uns auf die Insel zu erforschen. Wir gelangten zu Fuss und per Anhalter von Ort zu Ort und Strand zu Strand. Die Insel ist umrandet von zauberhaften Straenden und weissen Jachten im azurblauem Wasser. Alles sah aus wie im Reise-Katalog und war der perfekte Urlaubsort. Wir verbrachten die Tage mit Baden, Sonnen, Schnorcheln und Wanderungen. Um Geld zu sparen, haben wir den vorletzten Tag im Wald in einer Huette geschlafen. Anja hat voller Inthusiasmus Holz gehackt und fuer warme Temperaturen gesorgt. Den letzten Tag mussten wir wieder in dem besagten Hostel verbringen. Der Knaller des Abends war ein fast zahnloser Freund des Alkoholiker Opas. Er baute und lutschte die ganze Zeit an einem Joint, welchen er uns im Anschluss angeboten hat. Wir lehnten dankend ab und waren froh den naechsten Tag wieder zurueck nach Auckland zu fahren.

One Response to “Weihnachten auf Great Barrier Island”

  1. smoe Says:

    Ihr Säcke! ;)
    da bekommt man schon ganz schön fernweh, wenn man euch beim NZ-flanieren zuguckt….
    wir sitzen hier auf arbeit rum und warten, bis der angesagte schnee kommt und suchen im internet nach kufen für inliner.
    macht weiter schöne bilder und lassts euch gut gehen

    print digitalzone::backend_1(”greetings!”);