Tongariro National Park

Die Zeit war gekommen uns nach Mordor zu wagen, um den Schicksalsberg zu bezwingen. Denn was Frodo und seine Hobbitfreunde koennen, koennen wir schon lange – sogar doppelt so schnell und zweimal hintereinander, aber dazu spaeter mehr.

Hoch motiviert sind wir gut geruestet zum “Tongariro Alpine Crossing” gestartet. Clever wie wir waren, fuhren wir mit dem ersten Bus um 8 Uhr zum Startpunkt dieses 8-stuendigen Walks mit einer Gesamtlaenge von 19 km. Leider haben wir uns in Bezug auf das Wetter ordentlich angeschmiert – es war superneblig, da wir umgeben waren von Wolken, welche uns bis auf die Haut durchnaessten – dank der wasserdichten Jack Wolfskin Jacken! Dieser Walk ist beruehmt fuer seine spektakulaeren Aussichten, welche wir aufgrund der 2 m Sicht nicht geniessen konnten. Nichtsdestotrotz waren wir zu Beginn noch guter Dinge und fuehlten uns wie im Film (Herr der Ringe), der Nebel und Wind waren wirklich filmreif. Uns wurde vom Besucherzentrum versichert, dass sich das Wetter ab Mittag aufklaeren wuerde. Nach 15 km, fast am Ende angekommen und als alle sehenswerten Highlights ungesehen an uns vorueber gezogen waren, wurde die Sicht besser, aber leider zu spaet. Dementsprechend war Anjas Laune – grosse feuchte Augen und viel Gemecker! Also entschlossen wir uns, den ueberaus Kraefte zehrenden Anstieg am naechsten Tag erneut zu wagen.

Am Abend hatten wir die glorreiche Idee kostensparend mit dem Auto auf dem Parkplatz zu naechtigen, wie schon viele andere. Nix da, wir wurden prompt mitten in der Nacht vom Nachtwaechter aus dem Schlaf gerissen und auf einen Campingplatz verwiesen.

Am naechsten Morgen war das Wetter traumhaft – ohne laestige Wolken am Himmel! Guter Laune sind wir den anstrengenden Weg zum Schicksalsberg zum zweiten Mal angetreten. Eine komplett andere Welt – wir konnten kaum glauben, was wir gestern verpasst haben! Wunderschoene Sicht auf die umstehenden Vulkane, wie Mt Ruapehu und Mt Ngauruhoe (Schicksalsberg) sowie smaragdblaue Seen (Emerald Lakes) waren die Belohnung fuer die wiederholten Strapazen – aber Bilder sagen mehr als tausend Worte!

3 Responses to “Tongariro National Park”

  1. Stefan Says:

    Hallo ihr beiden!
    Schoen, dass ihr das 2. mal gutes Wetter hattet. Die Landschaft ist traumhaft, wenn das Wetter mitspielt!

    Liebe Gruesse aus Auckland,
    Kerstin und Stefan

  2. Anja Says:

    Hey ihr beiden,
    Die Landschaft sieht einfach richtig geil aus und ich finds schön das ihr beim 2. mal jedenfalls gutes Wetter hattet und ihr da 2 mal hoch gewandert seit, sieht nämlich echt anstrengend aus ;-)
    Liebe Grüße aus dem kalten Deutschland
    Anja

  3. Der Andreas Says:

    Hallo ihr Zwo,

    genialer Ausflug!
    Ich hatte euch ja gleich zu einer zweitägigen Tour geraten… :)
    Bei mir gab es statt bösem Wetter eher kleine Probleme mit Schnee & Eis… Geniale Aussichten machen aber so vieles wett!

    Mein Fotoalbum vom Tongariro Northern Circuit unter: http://www.reiseblogs.zm96.de/?mod=eintrag&eintr=280&PHPSESSID=7d2ec31589717855db52cef53eac1dc3

    Viele Grüße, frohes Fest, guten Rutsch und ich freue mich schon auf weitere Berichte von euren Abenteuern
    Andreas